Wasserfilter Outdoor Test: unsere TOP 5 im Vergleich

Nils

Wer einen Wasserfilter für Outdoor Aktivitäten kaufen möchte, sollte einige Dinge beachten. Dazu stellen wir Ihnen in unserem Outdoor Wasserfilter Test die TOP 5 Produkte in dieser Rubrik vor. Um Ihnen die Entscheidung erleichtern zu können,  haben wir für Sie die Pro- und Kontraargumente der einzelnen Produkte zusammengefasst.

Zudem finden Sie einen ausführlichen Ratgeber zu Wasserfilter Outdoor am Ende des Beitrags, in dem wir auf alle anfallenden Fragen zum Thema näher eingehen.

Wasserfilter Outdoor Test: Unsere TOP 5

Platz 1: Mini Wasserfilter Outdoor

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Der Sawyer Mini ist ein kompakter Wasserfilter für jeden Outdoor-Ausflug. Ohne Einsatz von chemischen Stoffen reinigt er fast vollständig das Wasser von bekannten Bakterien und entfernt vollständig das enthaltene Mikroplastik. Die Bakterien und das Protozoen werden in den äußeren Rohrwänden aufgefangen. Der Wasserfilter ist mit jeder handelsüblichen PET-Trinkflasche kompatibel.

Vorteile
  • Kompakt
  • Ohne chemische Stoffe
  • Kompatibel
  • Übertrifft FDA-Anforderungen
Nachteile
  • Kein Vorfilter

Kundenmeinungen

Rund 88% der Kunden sprechen ihre Zufriedenheit aus. Sie sind von der Kompaktheit und von der Reinigung des Wassers überzeugt. Die anderen 12% bemängeln, dass bei der Lieferung kein Beleg dabei ist, welcher die Leistung bestätigt.


Platz 2: Microfilter Wasseraufbereitung

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Der MSR ist ein robuster Wasserfilter für Outdoor-Unternehmungen. Er filtert nicht nur das Protozoen und die Bakterien, sondern entfernt auch unangenehme Gerüche und Geschmäcker. Der Filter besitzt eine hohe Durchflussrate. Die Wartung des Geräts ist einfach zu tätigen.

Vorteile
  • Robust
  • Entfernt unangenehme Gerüche/Geschmäcker
  • Hohe Durchflussrate
  • Einfache Wartung
Nachteile
  • Kein Vorfilter

Kundenmeinungen

Alle Kunden sind vom Erwerb des Wasserfilters überzeugt. Der Wasserfilter ist langlebig und gut verarbeitet.


Platz 3: Katadyn Wasserfilter Outdoor für 1-4 Personen

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Der Katadyn Vario Filter ist für bis zu vier Personen ausgelegt. Mit einem Handgriff wird bei enormer Wassertrübung der zusätzliche Keramik-Vorfilter eingeschaltet. Das schützt zusätzlich die Glasfaserfilter. Er ist mit den meisten Flaschen und Rucksäcken kompatibel.

Vorteile
  • Keramik-Vorfilter
  • Kompatibel
Nachteile

Kundenmeinungen

90% der Kunden empfehlen den Wasserfilter. Sie sind mit dem Preis-Leistungsverhältnis und mit dem Geschmack zufrieden. Die anderen 10% bemängeln, dass der Keramik-Vorfilter sich nicht nach einer gewissen Zeit vernünftig reinigen lässt.


Platz 4: Wasserfilter zur Wasseraufbereitung

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Der Point One Squeeze  besitzt eine hohe Durchflussgeschwindigkeit und trennt dabei fast alle Bakterien und Protozoen vom Wasser. Der Wasserfilter ist fast mit jeder handelsüblichen PET-Trinkflasche kompatibel. Der Filter ist durch die dabei gelieferte Spritze einfach zu reinigen.

Vorteile
  • Kompakt
  • Ohne chemische Stoffe
  • Kompatibel
  • Übertrifft FDA-Anforderungen
Nachteile
  • Entfernt keine unangenehme Gerüche/Geschmäcker
  • Kein Vorfilter

Kundenmeinungen

Rund 94% der Kunden sprechen ihre Zufriedenheit aus. Sie sind vom Wasserdurchfluss und von der Reinigung überzeugt. Die restlichen 6% sprechen von einem Defekt des Filters nach längerer Nicht-Nutzung.


Platz 5: Notfall Wasserfilter mit Starterpaket

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Der MoKo Wasserfilter ist handlich und kompakt. Er ist leicht und eignet sich perfekt für den Transport.  Er erreicht die Standard-Desinfektion nach den Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation.  Er reduziert die Kalkablagerungen, den Chlor und die Unreinheiten. Durch dieses System wird die Umwelt geschützt und der Verbraucher spart Geld.

Vorteile
  • Kompakt
  • Leicht
  • Standard-Desinfektion nach der Weltgesundheitsorganisation
  • Schutz der Umwelt
  • Geldsparend
Nachteile
  • Entfernt keine unangenehme Gerüche/Geschmäcker
  • Kein Vorfilter

Kundenmeinungen

64% der Kunden sind mit dem Erwerb des Wasserfilters zufrieden. Sie sind trotz des niedrigen Preises von der Leistung begeistert. Die anderen 36% sind von der Verarbeitung der Kartusche und vom Filter enttäuscht.


Was ist ein Wasserfilter für Outdoor Aktivitäten

Ein Wasserfilter oder auch Trinkwasserfilter genannt wird für die Erzeugung von sauberem Trinkwasser benötigt. Innerhalb dieses Kreislaufes können weitere Wasserfilter eingesetzt werden, um bereits aufbereitetes Trinkwasser schmackhafter werden zu lassen. Dies ist vor allem dann von Vorteil, wenn das Wasser stark kalkhaltig ist. Es ist als Trinkwasser ausgezeichnet, kann aber durch den Einsatz weiterer Filter zusätzlich gereinigt werden.
Eine Wasseraufbereitung ist auch Outdoor praktisch und manchmal sogar notwendig. Wenn Sie auf längeren Wanderungen oder beim Bergsteigen einen Outdoor Wasserfilter mit sich führen, haben Sie jederzeit die Gelegenheit, selbst frisches Trinkwasser zu filtern. Die mobilen Wasserfilter arbeiten ohne Strom und können überall eingesetzt werden. Die Filterung erfolgt absolut zuverlässig, sodass Sie immer auf sauberes Trinkwasser zurückgreifen können.

Wasserfilter für den Outdoor Gebrauch überzeugen durch eine einfache Handhabung und kompakte Abmessungen. Sie können gut im Gepäck mitgeführt werden und eignen sich besonders für den Aufenthalt in abgelegenen Gegenden, in denen kein oder nur wenig Trinkwasser verfügbar ist. Sie können mit dem Wasserfilter Outdoor Ihr eigenes Trinkwasser herstellen und sich so unabhängig von einem sauberen Brunnen oder einer Wasserquelle mit Trinkwasser versorgen. Die Aufbereitung geht schnell und ist unkompliziert.

Warum benötigt man einen Outdoor Wasserfilter

Im Gegensatz zur Nahrung benötigen Sie Trinkwasser zum Überleben. Ein gesunder Mensch kann bis zu sechs Wochen ohne feste Nahrung leben. Ohne Trinkwasser kann das Überleben jedoch schon nach einem einzigen Tag kritisch werden. Nur sehr gut trainierte Outdoor-Sportler können das Risiko eingehen und bis zu sieben Tage ohne Trinkwasser auskommen. Dies sind aber Extremwerte, die ein normal trainierter Mensch nicht einhält. Deshalb sollten Sie auf anspruchsvollen und langen Touren immer einen Wasserfilter Outdoor mit sich führen.
Wenn Sie sich auf eine Tour begeben, sind in den meisten Fällen Wasserquellen vorhanden. Dabei handelt es sich jedoch nicht immer um Trinkwasser. Längere Touren bedingen, dass Sie unterwegs auf einen Wasservorrat zurückgreifen. Am Rande der Wanderwege gibt es ausreichend Quellen. Diese führen in vielen Fällen jedoch kein Trinkwasser. Auch klares und sauberes Wasser kann Keime enthalten, die Ihre Gesundheit schädigen. Vor allem E-Coli Bakterien können gefährlich werden. Daher dient der Trinkwasserfilter auch als Wasserentkeimer. Wenn Sie einen Wasserfilter mit Aktivkohlefilter verwenden, können Sie das Wasser auch entkeimen. Gleiches gilt für Viren, die ebenfalls gefährliche Erkrankungen auslösen können.
Einfache Wasserfilter befreien das Wasser von Kalk und Schwebstoffen. Es schmeckt deutlich besser als vor der Filterung. Diese Wasserfilter eignen sich für die Anwendung auf Trinkwasser, das Sie aus einer bedenkenlos gesunden Wasserquelle entnehmen. Der gesundheitliche Aspekt ist bei der Verwendung von einem Wasserfilter Outdoor jedoch das wesentliche Kriterium.

Was bringen Wasserfilter

Bei der Planung einer längeren Tour stellen Sie sich mitunter die Frage, ob ein Wasserfilter sinnvoll ist und ob Sie diesen mitführen müssen. Obwohl viele Modelle klein und kompakt sind, handelt es sich doch um zusätzliches Gepäck, das Sie in Ihrem Rucksack unterbringen müssen. In jedem Fall sollten Sie einen Wasserfilter kaufen, wenn Sie eine längere Tour planen und nicht die Möglichkeit haben, ausreichend Trinkwasser in Flaschen mitzuführen. Der Wasserfilter Outdoor ist deutlich leichter und kompakter, als wenn Sie mehrere Liter Trinkwasser mitnehmen möchten. Ein kompletter Verzicht ist auf einer Tour, in der Sie nicht gesichert über Trinkwasser verfügen, nicht empfehlenswert. Wenn Sie ungefiltertes Wasser trinken, können Sie Ihrer Gesundheit schweren Schaden zufügen. Dies kann auf Touren abseits der Zivilisation sogar lebensgefährlich werden.

Keinesfalls auf einen Wasserfilter verzichten

Der Zugriff auf Trinkwasser ist notwendig, wenn Sie sich auf einsame Wanderungen oder Klettertouren begeben möchten. In den Bergen, aber auch in Tälern und Niederungen werden Sie immer eine Wasserquelle finden, von der Sie Wasser entnehmen können. Die Frage ist jedoch, ob diese Quelle sauber ist. Auch klare Quellen in den Bergen, die absolut sauber und klar wirken und von den einsamen Berghöhen hinabfallen, können Keime enthalten. Von außen sind Keime nicht sichtbar. Verunreinigtes Wasser können sich grundsätzlich daran festmachen, dass es nicht besonders klar ist. Es wirkt trüb und enthält viele Schwebstoffe. Auch wenn leichte Verschmutzungen nicht unbedingt ein Indiz für Keime sind, sollten Sie das Wasser nicht trinken. Während bei trübem Wasser generell Vorsicht herrscht, glauben viele Wanderer, dass sie klares Wasser bedenkenlos trinken können. Doch dies ist ein Trugschluss. Keime können mit bloßem Auge nicht ausgemacht werden. Eine Analyse im Labor ist notwendig.

Schädlinge können sich in kaltem Wasser nicht vermehren

Reine Quellen, die von den Gipfeln der Berge hinunterfließen, sind häufig sehr kalt. Hier können sich Krankheitserreger und Chemikalien wie Bakterien und Viren nicht vermehren, da sie dafür eine bestimmte Temperatur benötigen. Wenn Sie sich in diesen Höhenlagen aufhalten, ist es unwahrscheinlich, dass das Wasser verunreinigt ist. Dies gilt vor allem dann, wenn es rund um den Ursprung der Quelle keine Zivilisation gibt und wenn das Wasser eine Temperatur hat, die knapp über dem Gefrierpunkt liegt. In diesem Fall bringt die Natur das Wasser hervor, und Sie können auf einen Wasserfilter nahezu bedenkenlos verzichten. Dies ist aber eher die Ausnahme. Befinden Sie sich in einem belebten Gebiet, können Verunreinigungen auch auf Menschenhand zurückzuführen sein. Dies gilt auch für Wasserquellen, die klar wirken. Bei höheren Temperaturen, die dauerhaft über einem Wert von zehn Grad Celsius liegen, sollten Sie auf das Trinken von ungefiltertem Wasser verzichten. Die Ausnahme bilden Quellen, die von der anliegenden Stadt oder Gemeinde als sauber gekennzeichnet sind. Können Sie einem Schild entnehmen, dass es sich um Trinkwasser handelt, benötigen Sie den Wasserfilter ebenfalls nicht.

Die Folgen nach dem Trinken von ungefiltertem Wasser

Der Genuss von ungefiltertem Wasser kann folgenlos bleiben oder zu einer lebensbedrohlichen Situation führen. Alles ist möglich und Sie können es nicht abschätzen, weil Sie vor Ort keine Möglichkeit haben, das Wasser zu prüfen. Im besten Falle war das Wasser rein oder Ihr Abwehrsystem konnte Schädlinge erfolgreich bekämpfen. Sie bemerken nichts, nachdem Sie aus der Quelle getrunken haben.
Sehr häufig sind Beschwerden des Magen-Darm Trakts. Bauchschmerzen, Übelkeit und Durchfall können die Folge einer Verunreinigung des Wassers mit Viren oder Bakterien sein. In schweren Fällen können Fieber und Erbrechen auftreten. Lebensbedrohliche Zustände sind selten, aber nicht auszuschließen. Somit ist das Mitführen eines Wasserfilters für Ihre Gesundheit und für die sichere Wasserversorgung unterwegs sehr wichtig.

Wie funktioniert ein Wasserfilter

Einfach ausgedrückt enthält ein Wasserfilter ein Sieb. Dieses ist mehr sehr feinen Poren ausgestattet. Das Wasser wird durch das Sieb geleitet. Schwebstoffe, Schmutzpartikel und kleine Metallrückstände, die sich im Wasser befinden können, werden eliminiert. Um Viren und Bakterien zu entfernen, benötigen Sie einen Wasserfilter mit Aktivkohle. Ein solches Wasserfilter System kann absolut sauberes Trinkwasser herstellen. Die Entwickler der Systeme geben an, dass bis zu 99,9 Prozent der Schadstoffe, die im Wasser enthalten sein können, gefiltert werden. Somit können Sie sogar Wasser aus dem Rhein oder der Elbe bedenkenlos trinken. Hier handelt es sich um Gewässer, die nicht nur durch die enge Bebauung, sondern auch durch die Schifffahrt stark belastet sind. In diesen Gewässern sind Schwermetalle enthalten, die von den Abgasen der Schiffe stammen. Selbst diese gefährlichen Schwermetalle können aus dem Wasser gefiltert werden. Entscheiden Sie sich für ein Modell mit Aktivkohle, wenn Sie einen Wasserfilter für das Camping oder für andere Outdoor Aktivitäten suchen.

Pumpe für manuellen oder elektrischen Betrieb

Um das Wasser durch das Filtersystem zu drücken, wird entweder Schwerkraft oder eine Pumpe angewendet. Wenn Sie sich für ein System mit Wasserpumpe entscheiden, haben Sie die Wahl zwischen einer manuell betriebenen und einer elektrischen Pumpe. Die elektrischen Pumpsysteme sind vorrangig für das Camping geeignet. Während Sie auf Zeltplätzen Trinkwasser zur Verfügung haben und somit keinen Wasserfilter Outdoor benötigen, ist beim Camping in der freien Natur nicht immer ein Wasserfilter vorhanden. Sind Sie mit dem Auto oder mit einem Wohnmobil unterwegs, können Sie sich für einen praktischen Wasserfilter Outdoor entscheiden, der elektrisch angetrieben wird. Die Pumpleistung ist deutlich höher als bei einem manuell betriebenen Modell. Außerdem ist die Anwendung einfacher.
Modelle mit manuell betriebener Pumpe sind die erste Wahl, wenn Sie wandern und keinen Strom zur Verfügung haben. Auch hier gibt es Wasserfilter mit Aktivkohle, die Sie mit hoher Effizienz verwenden können. Die Ergebnisse sind bei beiden Modellen sehr erfolgversprechend.

Was filtert ein Wasserfilter

Grundsätzlich sind die Siebe, die in einem Wasserfilter enthalten sind, sehr fein. Sie filtern zuverlässig alle Stoffe und Chemikalien heraus, die nicht ins Trinkwasser gehören und entkeimen damit das Wasser.  Die größten Gefahren, die von verschmutzen Wasser ausgehen können, sind:

  • Bakterien
  • Viren
  • Schwebstoffe
  • Schwermetalle
  • Algen

Die feinen Poren der Filter sind sehr empfindlich und lassen keine gefährlichen Stoffe durch. Wenn Sie das Wasser mit dem Wasserentkeimer gefiltert haben, können Sie es ganz bedenkenlos genießen. Beachten Sie in jedem Fall, dass der Filter sauber und nicht bereits mit verschiedenen Stoffen zugesetzt ist. Sollten Sie feststellen, dass der Filter nicht mehr sauber ist, müssen Sie ihn reinigen oder ersetzen. Hier kommt es auf das System an, für das Sie sich entschieden haben. Beachten Sie, dass eine Reinigung nicht bei jedem Filter möglich ist.

Wenn Sie nur Wasser zur Verfügung haben, das deutlich sichtbar verunreinigt ist, können Sie das Ergebnis nach der Filterung deutlich sehen. Das Wasser wirkt klar und sehr sauber. Sollten Sie jedoch klares Wasser aus einer Quelle zur Verfügung haben, werden Sie auf den ersten Blick gar nicht viel von der Filterung sehen. Schauen Sie sich dann jedoch die Poren der Filter an. Wenn der Filter vor der Reinigung vollständig sauber war, hat er sich auch bei der Filterung von klarem Wasser zugesetzt. Daran sehen Sie, dass der Wasserfilter korrekt arbeitet und dass Sie sauberes Trinkwasser genießen können.

Wasserfilter: Strohhalm Filter oder Pumpfilter?

Bei der Entscheidung für den Kauf eines Wasserfilter Outdoor haben Sie die Wahl aus verschiedenen Systemen. Der Unterschied liegt nicht nur darin, ob der Wasserfilter elektrisch oder mechanisch betrieben wird. Sie haben auch die Möglichkeit, aus verschiedenen Systemen der Wasseraufbereitung zu wählen und sich Ihr Trinkwasser so selbst herzustellen. Nehmen Sie die Wasseraufbereitung als Trinkwasser immer dann vor, wenn Sie einen Vorrat benötigen. Die Zeit für die Herstellung des Trinkwasser sollten Sie unbedingt einplanen. Eile oder Zeitdruck dürfen kein Argument sein, aus dem Sie auf die Wasseraufbereitung verzichten. Es gibt Systeme, die das Trinkwasser etwas schneller herstellen als andere. Entscheiden Sie sich für ein schnelleres System, wenn Sie glauben, nur wenig Zeit für die Wasseraufbereitung entbehren zu können.
Die Wasserfilter Outdoor unterscheiden sich im Detail an den Filtersystemen, die für die Aufbereitung des Wassers benutzt werden. Insbesondere haben Sie die Wahl zwischen Systemen mit und ohne Pumpe oder mit Stohhalmfilter. Beide Systeme sollten kurz vorgestellt werden. Sie unterscheiden sich in der Art der Entnahme des Wassers aus dem Fluss oder der Quelle. Die Filterleistung kann bei beiden Systemen identisch sein.

Pumpfilter

Diese Modelle sind in der Handhabung besonders komfortabel. Sie pumpen das Wasser aus der Quelle in den Filter hinein. Das gereinigte Wasser wird in einem Behälter aufgefangen und kann sofort getrunken werden. Viele Hersteller setzen auf das bewährte System, da es einfach und sicher zu handhaben ist. In Bezug auf die Filterleistung enttäuschen die Modelle nicht. Sie sind in verschiedenen Größen erhältlich und können so auf die Ausrüstung und die allgemeine Ausstattung des Wanderers oder des Teams angepasst werden. Der Pumpfilter ist viele Male verwendbar. Das Filtermaterial kann abhängig von der Ausstattung ausgetauscht oder ausgewaschen werden. Somit handelt es sich bei dem Pumpfilter um ein langlebiges Produkt, das Sie auf vielen Wanderungen und auch auf längeren Touren verwenden können. Das Auswaschen des Filters funktioniert einfach und effektiv ohne Zusätze von chemischen Mitteln direkt im Fluß oder an der Quelle. Achten Sie durch eine Begutachtung darauf, dass das Filtermaterial gut durchlässig ist. Dann können Sie es wieder neu verwenden und sichere Ergebnisse erzielen.

Strohhalm Filter

Mit dem Strohhalm Filter können Sie das Wasser direkt aus dem Fluß oder der Quelle trinken. Die Filterwaben befinden sich in Form einer Membran in dem Strohhalm. Der Vorteil liegt in der einfachen Verwendung. Außerdem brauchen Sie keine große und schwere Ausrüstung mit sich führen. Achten Sie darauf, dass Sie für Ihre gesamte Wanderung ausreichend Strohhalme mit sich führen. Der Nachteil dieser Filter liegt darin, dass sie nur einmal verwendbar sind. Aufgrund des geringen Platzes ist die Filterleistung nicht sehr hoch. Die Hersteller geben bis zu 1.000 Liter an. In der Realität können die Strohhalme jedoch nur bis zu 500 Liter Wasser filtern. Beachten Sie, dass ein Aktivkohlefilter nicht in dem Strohhalm integriert ist. Dies bedeutet einerseits, dass das Wasser unangenehm riechen kann, während Sie es trinken. Leistungsfähigere Filteranlagen, die mit einem Aktivkohlefilter ausgestattet sind, beseitigen auch den muffigen Geruch. Somit müssen Sie in Kauf nehmen, dass Sie mit dem Stohhalmfilter nicht immer klares und geruchloses Wasser bekommen.
Der fehlende Aktivkohlefilter kann außerdem zur Folge haben, dass Bakterien im Wasser enthalten sein können. Somit gelten die Strohhalm Filter als nicht ganz so sicher wie die anderen Filtersysteme. Sie spielen ihren Vorteil jedoch durch die geringe Größe aus.

Wasserfilter ohne Pumpe

Wasserfilter sind auch ohne Pumpe erhältlich. Sie nutzen eine Art Beutel, in dem das Filtermaterial eingearbeitet ist. Diesen Beutel füllen Sie mit Wasser aus dem Fluss oder aus der Quelle. Lassen Sie das Wasser durch die Filter laufen und fangen Sie es in einem sauberen Gefäß auf.
Gegenüber den Modellen mit Pumpe ergibt sich bei diesem Wasserfilter Outdoor der Nachteil der umständlicheren Verwendung. Im Vergleich zum Strohhalm Filter gibt es jedoch den Vorteil, dass größere Mengen an Wasser gesäubert werden können. Außerdem sind die Wasserfilter ohne Pumpe deutlich ergiebiger. Sie können den Beutel bei Nichtgebrauch klein zusammenlegen. So nimmt der Filter nicht viel Platz in der Ausrüstung weg. Wenn Sie eine effiziente Filterung wünschen, können Sie sich für ein Angebot mit Aktivkohlefilter entscheiden.
Es gibt auch Wasserfilter mit Beutel, die mit einem Strohhalm ausgestattet sind. Sie drücken das Wasser beim Trinken durch den Filter. Diese Modelle sind besonders praktisch. Die genaue Verwendung wird weiter unten beschrieben.

Wie oft muss der Wasserfilter gewechselt werden

Der Wechsel des Wasserfilters ist erforderlich, wenn sich der Filter zugesetzt hat und nicht ausgewaschen werden kann. Auch Beschädigungen am Filter und Verschleiß am Material machen einen sofortigen Wechsel erforderlich. Andernfalls ist eine effektive Reinigung des Wassers nicht mehr möglich.
Die Häufigkeit des Wechsels ist von dem verwendeten Filtermaterial abhängig. Gute Wasserfilter schaffen die Reinigung von 1.000 Litern Wasser, bis das Filtermaterial gewechselt werden muss. Leistungsfähige Wasserfilter Outdoor können bis zu 5.000 Liter reinigen. Vor Vorteil ist es, wenn Sie ein Modell mit einer austauschbaren Filtereinheit wählen. Sie brauchen auf längeren Touren kein Filtermaterial mitzuführen.

Wasseraufbereitung: So wird das Wasser wirklich sauber

Wirklich sauberes Wasser erhalten Sie nur dann, wenn Sie den Filter richtig anwenden. Achten Sie vor jeder Verwendung darauf, dass der Filter sauber ist und keine Risse, Beschädigungen oder Verschleißerscheinungen aufzeigt. Beachten Sie vor dem ersten Gebrauch unbedingt die Anleitung und machen Sie sich mit der Verwendung vertraut. Dies gilt vor allem dann, wenn Sie bislang noch keinen Wasserfilter Outdoor verwendet oder das Modell gewechselt haben. Von Vorteil ist es, wenn Sie die Möglichkeit haben, den Wasserfilter Outdoor zu Hause zunächst auszuprobieren.

Die Anwendung

Die korrekte Anwendung eines Wasserfilters soll am Beispiel einer Filtertasche mit Strohhalm beschrieben werden. Ein solches Modell bekommen Sie unter anderem vom Hersteller Sawyer. Dieses Modell ist sehr praktisch, weil es mit einem Trinkbeutel und einem Strohhalm geliefert wird. Das Filtersystem befindet sich jedoch nicht in dem Strohhalm, sondern es ist extern in dem Beutel integriert. Die Anwendung ist sehr einfach.
Sehen Sie in diesem Video, wie Sie einen einfachen Wasserfilter verwenden können:

Diese Schritte führen Sie durch, wenn Sie das Wasser mit einem solchen Strohhalm Filter reinigen möchten:

1. Befüllen Sie den Trinkbeutel mit Wasser.
2. Setzen Sie den Filter mit dem integrierten Strohhalm auf den Trinkbeutel.
3. Verschließen Sie die Kombination sicher und achten Sie darauf, dass das Wasser durch den Filter gedrückt wird.
4. Nutzen Sie den Strohhalm, um das Wasser zu trinken.

Nach der Verwendung sollten Sie den Wasserfilter reinigen. Dann ist er jederzeit einsatzbereit und Sie brauchen die Reinigung nicht vorzunehmen, bevor Sie an einer neuen Quelle Trinkwasser entnehmen möchten.

Wie sauber ist das gefilterte Wasser?

Die Sauberkeit des Wassers ist davon abhängig, welchen Filter Sie verwenden. Ein Outdoor Wasserfilter Aktivkohle bietet Ihnen eine umfassende Sicherheit. Wenn Sie eine Wasserfilter Pumpe für die Outdoor Wasseraufbereitung nutzen, bekommen Sie ein garantiert gutes Ergebnis. Aber auch bei einfachen Filteranlagen, etwa dem Strohhalm Filter, garantieren die Hersteller eine Filterung, die das Wasser zu 99,9 Prozent reinigt. Die übrig bleibenden 0,1 Prozent sind für den gesunden Menschen nicht schädlich.
Wenn Sie sichergehen möchten, können Sie sich anhand der sogenannten LOG-Stufen informieren. Gemäß ASTM F838-15a gibt es acht Log-Stufen für die Filtervalidierung. Die meisten Wasserfilter Outdoor, die im Handel erhältlich sind, erfüllen die Vorgaben der Stufe 3 mit 99,9 Prozent. Die niedrigste Stufe garantiert eine Filterung von 90 Prozent, die höchste Stufe acht hingegen 99,999999 Prozent. Als Grundlage werden 100 Millionen Mikroorganismen betrachtet, die entfernt werden müssen. Auf der höchsten Stufe acht bleibt eines der Mikroorganismen übrig. Auf Stufe eins werden nach der Filterung noch 10 Millionen Mikroorganismen gemessen. Auf Stufe drei, der die meisten Wasserfilter angehören, verbleiben etwa 100.000 Mikroorganismen im Wasser. Diese können vom gesunden menschlichen Körper gut resorbiert werden. Wichtig ist, dass der Outdoor Wasserfilter Schwermetalle und Viren zuverlässig entfernt. Für die Wasserfilter Outdoor Viren Entfernung werden gern Modelle mit dem Stoff Katadyn verwendet. Wenn Sie sich für den Kauf von einem Wasserfilter Outdoor Katadyn entscheiden, gehen Sie sicher, dass eine große Anzahl an Mikroorganismen entfernt werden kann. Diese ist oftmals noch höher, als vom Hersteller angegeben.

Welche Alternativen gibt es zur Wasseraufbereitung

Nicht immer ist es möglich, einen Wasserfilter Outdoor mitzuführen. Wenn Sie sich in der freien Natur anders behelfen möchten, haben Sie verschiedene Möglichkeiten. So bekommen Sie im Handel Tabletten für die Wasseraufbereitung. Damit gelingt Ihnen die beste Wasseraufbereitung, wenn Sie keinen Wasserfilter Outdoor verwenden möchten oder einen solchen nicht zur Verfügung haben.
Auch einen UV Wasserfilter Outdoor können Sie verwenden. Diese Modelle haben den Vorteil, das sie deutlich kleiner sind als die klassischen Wasserfilter Outdoor. Die Ergebnisse sind gut. Sie benötigen mitunter jedoch mehr Zeit, um das gewünschte Ergebnis zu erreichen.
Die klassische Wasseraufbereitung Survival gelingt, wenn Sie das Wasser über einem offenen Feuer abkochen. So werden Bakterien und Mikroorganismen getötet. Der Geschmack des Wassers verändert sich durch das Abkochen jedoch oftmals nicht.

Wasserfilter Outdoor selber bauen

Grundsätzlich ist es möglich, einen Wasserfilter Outdoor selber zu bauen. Sie müssen aber im Besitz von Filtermaterial sein, das in der Lage ist, Schwebstoffe, Schwermetalle und Mikroorganismen abzutöten. Derartiges Filtermaterial bekommen Sie im Handel oder Sie können es im Internet bestellen.
Nutzen Sie ein Gefäß, etwa einen Eimer oder eine größere Tasse, und legen Sie das Filtermaterial auf den oberen Rand. Füllen Sie dann das Wasser ein und lassen Sie es durch das Filtermaterial laufen. Anschließend entfernen Sie das Filtermaterial und können das saubere Wasser aus der Tasse trinken oder vom Eimer in eine saubere Tasse umfüllen. Dies ist eine einfache und sehr praktische Lösung, die allerdings nicht so gut Ergebnisse bringt wie ein Wasserfilter Outdoor mit Aktivkohlefilter, der zu diesem Zweck entwickelt wurde.

 

 

Weiterführende Beiträge:

www.dersurvivalprofi.de/tipps-themen/ausrüstungs-themen/der-wasserfilter/
www.aqua-free.com/de/magazin/7-log-stufen-und-filtervalidierung-gemaess-astm-f838-15a

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